Das Haareis habe ich im Wald bei Strümpfelbach entdeckt. Dabei handelt es sich um ein eher seltenes Naturphänomen. Nur auf den abgestorbenen Ästen von Laubhölzern auf denen die Rosagetönte Gallertkruste siedelt tritt das Haareis auf. Dafür muss es mehrere Tage stark geregnet haben und dann die Temperaturen rund um den Gefrierpunkt liegen. Außerdem benötigt es weitgehende Windstille. Dann drückt sich das zu Eis gefrierende Wasser aus dem Ast heraus und bildet diese haarfeine Eisstrukturen.

Mehr Informationen bei der Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau.